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125 Jahre Heilklimatischer Kurort Hahnenklee-Bockswiese

eine Zeitreise von 1882 bis 2007
zusammengestellt von Kurt Meyerhoff und Axel Pfannkuche

Die Jahre 1981 bis 1990

1981

Am 22. August 1981 Einweihung eines rollstuhlgerechten Wanderweges für Behinderte durch den Harzklub-Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese. Der Weg beginnt am Parkplatz “An den Teichwiesen” und führt 4 Kilometer entlang des Langeliether Grabens über das Oberförster-H.Müller-Denkmal bis zur Werner-Pissin-Hütte.
Abriss des Kurmittelhauses (ehemals Golfhotel) am 20. Dezember 1981.
Neuer Kurdirektor bis 1987 Richard Gladow.  

1982

9. April 1982 Abriss des "Hotel Hannover” auf dem Grundstück der jetzigen Rathausstraße 20 und 20A entstand eine neue Eigentumswohnanlage mit insgesamt 31 Wohnungen.
Großer Festumzug am 25. Juli 1982 zum 100-jährigen Bestehen des Kurortes mit 250 Teilnehmern und 12 Festwagen.
Im großen Kurpark wurde am 3. September 1982 der Paul-Lincke-Brunnen eingeweiht.
Das Denkmal wurde von dem Bildhauer Reinhold Kraft, Festenburg, aus einer Granitsäule geschaffen und ist einem Taktstock nachempfunden.
Festveranstaltung im Kursaal am 11. September 1982 - 120 Jahre Männer-Gesangverein , MGV Concordia Hahnenklee-Bockswiese.
Hahnenkleer Bank fusioniert mit der Volksbank Goslar.  

1983

Am 3. Februar 1983 wurde mit dem Abriss des “Hotel Granetal” und des benachbarten Hauses Nr.46 begonnen.
Ab April unterhält die Eltern-Kind-Gruppe e.V. in der ehemaligen Grundschule einen Kindergarten. Seit August 1990 in der Trägerschaft der Stadt Goslar. Im Januar 1999 erstmals als “Kinderhaus Hahnenklee” genannt.
Neugestaltung der Parkstraße im Bereich zwischen Poststraße und Bockswieser Straße.
Am 1. November wird Marta Lattemann Oberbürgermeisterin der Stadt Goslar (1983 - 1986).
Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Ralf Siegel.
Umzug der Schützenabteilung der Sportgemeinde Hahnenklee-Bockswiese vom Schießstand im Hühnertal zur neuen unterirdischen Schießanlage in der ehemaligen Waldschule.

1984

Auf dem Grundstück des ehemaligen Pensionshauses “Am Kranichsee” wurden 56 Eigentumswohnungen in einer Wohnanlage mit 3 Hauseingängen gebaut.
Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Werner Bochmann.  

1985

Verkabelung des Ortes für Kabelfernsehen.
Das 1891 erbaute “Central-Hotel” an der Ecke Kurhausweg/ Rathausstraße wurde abgerissen.

1986

Siegfried Jordan wird bis 1991 Ortsbürgermeister.
Ausbau der Langeliethstrasse.
Das Kinderheim Braunschweig “Mansfeld-Löbbecke-Stiftung” baut eine stiftungseigene, staatlich anerkannte Förderschule mit Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung für 15 Kinder mit 2 Lehrern an.

1987

Wohnanlagen am Brünneleweg werden gebaut.
Am 22. Juli 1987 wurde auf dem Gelände des Kindergartens an der ehemaligen Waldschule eine Hütte des “Harzklub-Zweigvereines Hahnenklee-Bockswiese" eingeweiht.
Am 18. Dezember 1987 erfolgte die Einweihung des Erweiterungsbaus des Hotel “Niedersachsen” in Bockswiese.
Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Lotar Olias.
Kurdirektor Hartmut Rüdiger Simon.

1988

Hahnenklee-Bockswiese hatte nur noch 124.926 Gäste mit 676.325 Übernachtungen zu verzeichnen.  

1989

Am 1. Januar 1989 übernahmen die Nordharzer Kraftwerke (NKW) die Stromversorgung von den Licht- und Kraftwerken Harz (LKW) und die Erdgasversorgung von den Westharzer Kraftwerken Osterode (WKO) in Hahnenklee und Bockswiese mit 320 Gaskunden und 2.200 Stromkunden.
Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Michael Kunze.
Neuer Kurdirektor Hans Peter Przibylla.
18. September 1989 Beginn der Erdarbeiten für die Erstellung einer Eislauf- und Mehrzweckfläche im Kurpark. Die geplante Eislaufbahn konnte nicht verwirklicht werden, da das aufgebrachte Wasser versickerte; im Volksmund "Nichtsnutzfläche".
Anfang November Öffnung der innerdeutschen Grenze.
Am 17. November brannte das “Café Baronesse” am Kursaal vollständig aus.